Für Gewerbe und Privat
Solaranlagenreinigung in Berlin und Brandenburg: mehr Ertrag durch saubere Module
Eine Photovoltaikanlage produziert Strom aus Licht. Alles, was zwischen Licht und Zelle liegt, kostet Ertrag: Staub, Pollen, Blütenstaub, Vogelkot, Laub, Moos am Modulrand und der Film aus Reifenabrieb und Ruß, der sich an Verkehrsachsen absetzt. Der Betreiber merkt davon zunächst nichts, weil der Verlust schleichend kommt.
Regen wäscht nicht alles ab. Er löst losen Staub, aber der eingebrannte Film an der Unterkante der Module bleibt und wächst über die Jahre. Genau dort setzt sich auch Moos fest, weil das Wasser dort steht. Bei flachen Neigungswinkeln unter etwa 15 Grad ist der Selbstreinigungseffekt besonders schwach.
Wir reinigen Dachanlagen auf Wohn- und Gewerbegebäuden sowie Freiflächen- und Carport-Anlagen in Berlin und im Berliner Umland, unter anderem in Mahlsdorf, Neuenhagen bei Berlin und Werneuchen, wo mit dem Solarpark Weesow-Willmersdorf eine der größten Anlagen Deutschlands steht.

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Unsere Arbeit im Video
Aufnahmen aus dem laufenden Betrieb, übernommen von unserer bisherigen Website.
Leistungsumfang
Was zur Solar- und Photovoltaikreinigung gehört
Der genaue Umfang steht am Ende im schriftlichen Leistungsverzeichnis. Das hier ist der übliche Kern:
- Dachanlagen auf Wohn- und Gewerbegebäuden
- Freiflächen- und Carport-Anlagen
- Reinstwasser ohne Chemie, modulschonende Bürsten
- Sichtprüfung auf Verschattung, Moos und Defekte
- Foto-Dokumentation vor und nach der Reinigung
- Absturzsicherung und Arbeitsschutz nach DGUV
Was Verschmutzung tatsächlich kostet
Untersuchungen zu Ertragsverlusten durch Verschmutzung kommen je nach Standort auf sehr unterschiedliche Werte. In sauberer Umgebung mit ausreichender Dachneigung liegt der Verlust oft im niedrigen einstelligen Prozentbereich. In landwirtschaftlich geprägter Umgebung, an stark befahrenen Straßen, in der Nähe von Bäumen oder bei flach aufgestellten Modulen sind zweistellige Prozentwerte belegt.
Rechnen Sie das für Ihre Anlage nach, das ist die einzig ehrliche Grundlage. Bei einer 30-Kilowatt-Anlage mit etwa 28.000 Kilowattstunden Jahresertrag bedeuten fünf Prozent Verlust rund 1.400 Kilowattstunden. Was das wert ist, hängt davon ab, ob Sie einspeisen oder selbst verbrauchen. Beim Eigenverbrauch ist der Wert deutlich höher, weil Sie damit teuren Netzstrom ersetzen.
Ein zweiter Punkt ist die Teilverschattung. Ein einzelner stark verschmutzter Modulbereich, etwa durch Vogelkot, zieht über die Reihenschaltung den gesamten Strang mit nach unten und kann bei fehlender Bypass-Wirkung zu Hotspots führen, also lokaler Überhitzung. Das ist kein Ertragsthema mehr, sondern ein Materialthema.

Reinstwasser, Bürsten und was Module nicht vertragen
Wir reinigen ausschließlich mit entmineralisiertem Reinstwasser und modulschonenden, weichen Bürsten. Reinigungsmittel kommen nicht zum Einsatz. Das hat zwei Gründe: Rückstände von Tensiden binden Staub und beschleunigen die Wiederverschmutzung, und ablaufendes Wasser mit Chemie ist auf Dächern mit Regenwasserableitung ein Problem.
Was Module nicht vertragen, ist mindestens so wichtig. Kein Hochdruck, weil er in den Randverbund und die Anschlussdosen drücken kann. Keine scheuernden Bürsten oder Pads, weil Mikrokratzer auf der Glasoberfläche dauerhaft streuen und den Ertrag mindern. Kein kaltes Wasser auf heiße Module bei praller Sonne, weil der Temperaturschock die Zelle belasten kann. Wir reinigen deshalb früh am Tag oder bei bedecktem Himmel.
Bei Moosbewuchs an der Modulunterkante arbeiten wir mechanisch und mit ausreichend Wasser, nicht mit Säure. Nach der Reinigung prüfen wir die Ablaufsituation, denn wenn das Wasser dort weiterhin steht, kommt das Moos zurück.
- Entmineralisiertes Reinstwasser, keine Reinigungsmittel
- Weiche, modulschonende Bürsten, kein Hochdruck
- Reinigung bei kühlen Modulen, nicht in der Mittagssonne
- Sichtprüfung auf Moos, Verschattung, Risse und lose Klemmen
- Foto-Dokumentation vor und nach der Reinigung
- Absturzsicherung nach den Regeln der DGUV
Arbeiten auf dem Dach
Arbeiten auf Dächern sind Arbeiten mit Absturzgefahr. Wir arbeiten mit persönlicher Schutzausrüstung und Anschlagpunkten, bei Flachdächern mit Seitenschutz oder ausreichendem Sicherheitsabstand zur Kante. Wo keine geeigneten Anschlagpunkte vorhanden sind, setzen wir eine Hubarbeitsbühne ein und weisen deren Kosten getrennt aus.
Bei vielen Dachanlagen bis in mittlere Höhe reinigen wir vom Boden aus mit Teleskopstange. Das ist der schnellste und sicherste Weg, funktioniert aber nur bis zu einer bestimmten Reichweite und Dachtiefe. Was bei Ihrer Anlage möglich ist, sehen wir bei der Besichtigung.
Wir betreten keine Module und laufen nicht über Modulflächen. Bei Anlagen ohne Wartungsgang klären wir vorher, wie die Reihen erreichbar sind.

Wie oft sinnvoll gereinigt wird
Für Anlagen in Wohnlagen mit ausreichender Neigung ist eine Reinigung alle zwei bis drei Jahre in der Regel ausreichend. In der Nähe von Landwirtschaft, Industrie, Bäckereien, Sägewerken oder stark befahrenen Straßen ist der jährliche Turnus wirtschaftlich. Bei Anlagen unter Bäumen entscheidet der Laubfall.
Der beste Zeitpunkt liegt im Frühjahr nach dem Winter und vor der ertragsstarken Zeit, oder im Spätsommer nach dem Pollenflug. Eine Reinigung im November bringt für das laufende Jahr fast nichts mehr.
Wenn Ihre Anlage über ein Monitoring verfügt, ist der Ertragsvergleich mit dem Vorjahr der beste Indikator. Sinkt der spezifische Ertrag bei vergleichbarer Einstrahlung, lohnt sich die Reinigung. Für Glasflächen am selben Objekt bietet sich der gemeinsame Termin mit der Glasreinigung an.

So läuft es ab
Von der Anfrage bis zur laufenden Kontrolle
- 1
Anfrage
Sie schreiben uns über das Kontaktformular oder rufen an. Hilfreich sind Adresse, ungefähre Fläche, gewünschter Turnus und der Zeitpunkt, zu dem gereinigt werden soll.
- 2
Besichtigung vor Ort
Wir sehen uns das Objekt an, messen die Flächen nach, prüfen Bodenbeläge, Zugänge, Wasser- und Stromanschlüsse und klären die Schlüsselregelung. Die Besichtigung kostet Sie nichts und verpflichtet Sie zu nichts.
- 3
Angebot mit Leistungsverzeichnis
Innerhalb von 24 Stunden nach der Besichtigung bekommen Sie einen Festpreis, dazu ein schriftliches Leistungsverzeichnis: welche Fläche, welche Tätigkeit, in welchem Turnus. Damit ist später nachweisbar, was vereinbart wurde.
- 4
Einweisung und Start
Das Team, das bei Ihnen arbeiten wird, wird im Objekt eingewiesen. Wir legen Reihenfolge, Zeitfenster, Materiallager und Ansprechpartner fest, bevor der erste reguläre Einsatz läuft.
- 5
Laufende Kontrolle
Die Objektleitung geht das Objekt in vereinbarten Abständen ab und dokumentiert das Ergebnis. Sie haben eine feste Durchwahl für Rückmeldungen. Was gemeldet wird, korrigieren wir beim nächsten Turnus, im Sanitärbereich sofort.
Kosten
Was Solar- und Photovoltaikreinigung kostet
Solaranlagenreinigung wird nach Anzahl der Module oder nach Quadratmetern Modulfläche kalkuliert. Entscheidend für den Preis ist weniger die Fläche als die Zugänglichkeit: Eine Freiflächenanlage oder ein flach geneigtes Hallendach ist pro Modul deutlich günstiger als eine Dachanlage auf einem Steildach im dritten Obergeschoss.
Wir rechnen als Einzelauftrag mit Festpreis ab. Für Anlagen mit jährlichem Turnus vereinbaren wir feste Konditionen für mehrere Jahre, damit Sie die Kosten in der Wirtschaftlichkeitsrechnung Ihrer Anlage fest einplanen können.
Wovon der Preis abhängt
- Anzahl der Module und Gesamtmodulfläche
- Dachart, Neigung und Zugänglichkeit
- Ob vom Boden aus, über Dachzugang oder mit Hubarbeitsbühne gearbeitet wird
- Verschmutzungsart: Staub, Pollen, Vogelkot, Moos oder Industriefilm
- Wasserversorgung vor Ort oder eigene Wasserversorgung nötig
- Turnus: Einzelreinigung oder mehrjährige Vereinbarung
Vor Ort
Wo wir Solar- und Photovoltaikreinigung am häufigsten übernehmen
Unser Sitz ist in der Fanningerstraße 49 in Berlin-Lichtenberg. Kurze Wege sind in der Reinigung ein Qualitätsmerkmal: Wer nah dran ist, schafft auch eine kurzfristige Sonderreinigung noch am selben Tag.
- MahlsdorfBerlinStarke Handwerks- und Kleingewerbedichte, Autohäuser an der B1 und wachsende Neubau-Eigentümergemeinschaften.
- Neuenhagen bei Berlin22 Min.Gewerbegebiet an B1 und B158, mehrere Ärztehäuser und Pflegeheime sowie eine hohe Dichte an Eigentümergemeinschaften und Eigenheimen entlang der S5.
Wir arbeiten in ganz Berlin und im Brandenburger Umland. Alle Orte im Einsatzgebiet ansehen.
Häufige Fragen
Solar- und Photovoltaikreinigung: kurz beantwortet
Wie viel Ertrag bringt eine Reinigung wirklich?
Das hängt vollständig vom Standort ab. Bei gut geneigten Anlagen in sauberer Umgebung ist der Effekt gering, bei flach aufgestellten Anlagen in landwirtschaftlicher oder verkehrsnaher Umgebung sind zweistellige Prozentwerte dokumentiert. Wer Ihnen ohne Blick auf die Anlage eine feste Prozentzahl nennt, rät.
Wäscht der Regen die Module nicht von selbst ab?
Losen Staub ja. Den eingebrannten Film aus Ruß und Reifenabrieb, Vogelkot und Moos an der Modulunterkante nicht. Genau dort sammelt sich Wasser und damit auch Bewuchs.
Beschädigt die Reinigung die Module oder die Garantie?
Bei fachgerechter Reinigung mit weichen Bürsten, Reinstwasser und ohne Hochdruck nicht. Kritisch sind Hochdruck, scheuernde Werkzeuge und kaltes Wasser auf heiße Module. Genau das vermeiden wir. Prüfen Sie ergänzend die Vorgaben Ihres Modulherstellers.
Wie oft sollte eine Anlage gereinigt werden?
In Wohnlagen alle zwei bis drei Jahre, in der Nähe von Landwirtschaft, Industrie oder stark befahrenen Straßen jährlich. Bei Anlagen unter Bäumen richtet sich der Turnus nach Laub und Vogelkot.
Bekommen wir einen Nachweis über die Reinigung?
Ja, wir dokumentieren mit Fotos vor und nach der Reinigung und halten Auffälligkeiten fest, etwa lose Klemmen, Risse im Glas oder Verschattung durch Bewuchs.
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Kurz das Objekt beschreiben, den Rest klären wir bei der kostenlosen Besichtigung.
- Antwort innerhalb von 24 Stunden, auch auf E-Mails
- Besichtigung und Angebot kostenlos, ohne Kleingedrucktes
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